wirtschaftbldungintegrationpngDeutschland ist mit einem Bruttoinlandsprodukt von etwa 2,4 Billionen Euro die viertgrößte Volkswirtschaft und Industrienation der Welt nach USA, China und Japan. Es ist Teil des Europäischen Binnenmarkts. Zusammen mit 16 EU-Mitgliedsstaaten bildet Deutschland eine Währungsunion, die Eurozone. Unter diesen europäischen Ländern nimmt Deutschland den größten Marktanteil mit 82,3 Millionen Bewohnern. Das Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner in Deutschland betrug im Jahre 2007 29.455 Euro und war Exportweltmeister mit 969 Milliarden Euro.

Dies bedeutet aber nicht, dass Deutschland überhaupt keine Probleme gehabt hat. Die deutsche Wirtschaft hat drei verschiedene Anschläge nacheinander erlitten. Zuerst die Wiedervereinigung von West- und Ostdeutschland, die Westdeutschland in den ersten fünf Jahren mehr als 400 Milliarden Euro Wiederaufbaukosten verursacht hat. Die Auswirkungen auf uns Konsumenten haben wir jahrelang zu spüren bekommen. Danach musste Deutschland aufgrund der globalen wirtschaftlichen Krise sehr starke Verluste erleiden. Hinzu kam noch die finanzielle Unterstützung Griechenlands und eventuell anderer EU-Mitglieder, die Deutschland zu Lasten gekommen sind. Auch der internationale Wettbewerb vor allem aus den neuen Ostasiatischen Ländern macht es Deutschland nicht einfach wettbewerbsfähig zu bleiben.

Trotz dieser Schwierigkeiten hat es Deutschland geschafft stabil zu sein und sich weiterzuentwickeln. Nach der globalen Wirtschaftskrise hat man festgestellt, dass vor allem die mittelständigen Unternehmen die Treiber der Wirtschaft sind, auf die aber in Zukunft schwierige Aufgaben zukommen werden.

Als eine wirtschaftsstarke Region nimmt die Rhein Neckar Metropolregion mit ihren Pro und Contras eine wichtige Position in diesem Portrait.

Deshalb versucht der Verein vorrangig in der Region, in der sie sich befindet und folglich in ganz Deutschland für die Weiterentwicklung der Wirtschaft etwas beizutragen. Dabei konzentriert er sich nicht nur auf die Mitglieder, sondern auf alle Unternehmen in dieser Region, um die Wirtschaft zu stärken. Es wird auf die persönlichen und beruflichen Probleme vor allem der ausländischen Unternehmen eingegangen, dies zeigt positive Auswirkung auf die Gesamtwirtschaft.

Integration

Dass in Deutschland die Türken eine bedeutende Anzahl an Migranten ausmachen, ist bereits jedem bekannt. Mit der Entscheidung der Türken, sich in Deutschland anzuwurzeln, haben auch die heißen Diskussionen über die Integration begonnen. Diese zeigen uns, dass dieser Bereich nicht ganz problemlos ist. Insbesondere im Bereich Wirtschaft und im sozialen Feld, wie Bildung, hat sich erwiesen, dass eine große Differenz zwischen den Deutschen und den Türken besteht. Aus diesem Grunde wird akzeptiert, dass ein Integrationsproblem existiert. Jedoch sehen wir, dass dieses Problem nicht nur im kulturellen Bereich liegt, sondern auch im wirtschaftlichen und im sozialen Feld wie Bildung, weshalb wir uns auf diese Bereiche ebenfalls konzentrieren.

Wir haben festgestellt, dass zwei Punkte das Hauptproblem der Integration verursachen. Ein Punkt ist, dass das Gleichgewicht in Wirtschaft und Bildung und die Homogenität zwischen den deutschen Bürgern und den Migranten nicht hergestellt werden konnte und der zweite Punkt sind die Vorurteile, die das Leben miteinander erschweren.

Unser Verein wurde durch die türkischstämmigen Arbeitgeber gegründet, um bei der Erhebung der Hindernisse, die der Integration im Weg stehen oder gestellt werden, einen wichtigen Beitrag zu leisten und die Arbeitgeber zusammenzubringen.

Wir haben festgestellt, dass die Migranten die deutsche Kultur gewisser Maßen kennen und die Deutschen zu der Kultur der Ausländer noch Fremd sind und dies folglich zu Vorurteilen gegenüber den Ausländern führt. Wir sind fest davon überzeugt, dass sobald die unterschiedlichen Kulturen sich näher gebracht werden, die Motivation um das Leben miteinander steigen wird. Aus diesem Grund ist unser Ziel, den interkulturellen Dialog zu stärken und langfristig zu halten.

Dass die Migranten sowohl wirtschaftlich als auch sozial weit zurückliegen, hat auf die Integration und folglich auf die Zukunft von Deutschland negative Auswirkungen. In unseren Projekten unterstützen wir die Verbesserung der bisherigen Situation der ausländischen Arbeitgeber und die Orientierung der arbeitslosen Migranten in die Freiberuflertätigkeiten. Diesbezüglich wissen wir, dass eines der Hauptprobleme, die mangelnden Deutschkenntnisse sind und arbeiten ebenfalls auch an diesem Problem.

Bildung

Deutschland ist bekannt für sein langjähriges und starkes Bildungssystem. Obwohl in Deutschland ein großes Budget für Bildung bereitgestellt wird, hat Deutschland in der von UNESCO organisierten PISA Studie schlecht abgeschnitten. Das bedeutet, dass das deutsche Bildungssystem seine Schwächen hat. Dieses Ergebnis bestätigt auch die von OECD durchgeführte Studie Iglu.Die Studien und mit diesen Studien veranlassten Diskussionen haben folgende Probleme aufgezeigt: Ein Bildungsgeleichgewicht konnte nicht hergestellt werden. Somit ist Bildung in Deutschland sehr teuer und das wirkt sich insbesondere bei den einkommensschwachen Familien aus.

Bildungsschwach sind vor allem Familien mit Migrationshintergrund, um die wir uns ernsthaft Gedanken machen müssen. Während beispielsweise der Anteil der Schulabgänger mit Abschluss bei den deutschen Schülern 25% beträgt, beträgt er bei den Schülern mit Migrationshintergrund nur 9%. Auch der Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss beträgt bei den ausländischen Schülern 20% im Gegensatz zu den deutschen Schülern mit nur 9%. Da jedes dritte Kind unter fünf Jahren einen Migrationshintergrund hat, bedeutet dies, dass die Bildung ein wichtiges Problem darstellt.

Auch bei den jugendlichen mit Migrationshintergrund sieht man, dass sie in der beruflichen Bildung sehr weit hinter den deutschen jugendlichen liegen. Neben der unzureichenden beruflichen Grundbildung kommt auch hinzu, dass das Finden einer Berufsausbildung bei den jugendlichen mit Migrationshintergrund bis zu siebzehn Monate dauern kann, während es bei den deutschen jugendlichen nur drei Monate sind. Dabei spielt die finanzielle Situation dieser Familien eine große Rolle bei diesem Bildungsungleichgewicht.

Auch das nicht Anerkennen des Abschlusses, die mangelnden Sprachkenntnisse oder das nicht Anerkennen eines ausländischen Abschlusses in Deutschland, stellen weitere große Bildungsprobleme dar.

Obwohl wir nicht wissenschaftlich belegen können, wissen wir aus unseren Betrachtungen, dass das Bildungsniveau der ausländischen Arbeitgeber sehr niedrig ist. Meistens fehlt die berufliche Ausbildung in Ihrem Beruf. Hinzu kommen noch die fehlenden Kenntnisse in der deutschen Wirtschaft, Justiz, Unternehmensführung, Buchhaltung etc. und zusätzlich die mangelnden Sprachkenntnisse in der deutschen Sprache.

Aber aufgrund den Verhältnissen in der sich die ausländischen Arbeitgeber befinden und der Dynamik sieht man, dass die Anzahl der ausländischen Arbeitgeber insbesondere der türkischen immer weiter ansteigt und sowohl der Umsatz und das Streben immer mehr wächst. Jedoch sollte man nicht vergessen, dass die mangelnden Kenntnisse bzw. die schlechte Bildung negative Auswirkungen auf ein gesundes wirtschaftliches Wachstum haben wird und folglich viele Komplikationen mit sich bringen wird.

Um all diesen Problemen theoretische und praktische Hilfestellungen zu leisten, hat sich unser Verein aktiv gemacht.

  • Zuerst müssen die Bedingungen in der Allgemeinen und in der grundlegenden Bildung verbessert werden. Dazu gehört die Gründung von Lobbys, um bei der Umsetzung der Bildungspolitik etwas zu bewirken.
  • Um das Bildungsgleichgewicht herzustellen, sollten die erfolgreichen Schüler ein Stipendium bekommen.
  • Die Qualität der Berufsausbildung muss steigen und die Anzahl der Ausbildungsstellen erhöht werden. Dazu müssen die Arbeitgeber stimuliert werden. Wir nehmen bei dieser Art von Projekten teil oder unterstützen diese.
  • Zudem unterstützen wir die Aktivitäten, die das Bestreben haben, die Akzeptanz bzw. Anerkennung der ausländischen Abschlüsse in Deutschland durchzusetzen.
  • Wir führen zudem Projekte, die die Freiberufler-Tätigkeit und die berufliche Weiterbildung fördern soll, damit die Wirtschaft stimuliert und die Arbeitslosigkeit gesenkt wird.
  • Außerdem arbeiten wir an Projekten, die die Qualität der allgemeinen Weiterbildung der ausländischen Arbeitgeber steigern soll und an Projekten, die die Gleichberechtigung der Frauen in der Arbeitswelt fördern soll.