Satzung für den gemeinnützigen Verein

„ AKTIV Unternehmerverein Rhein-Neckar e. V.“

von 2007, geändert am 03.05.2010

§1 Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen „AKTIV Unternehmerverein Rhein-Neckar“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung erhält der Vereinsname den Zusatz „e. V.“.

Der Verein hat seinen Sitz in Mannheim, Baden-Württemberg.

§2 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

§3 Zweck des Vereins

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Ziele und damit verbundene Zwecke des Vereins sind:

3.1.    Unternehmer zusammenzuführen, um Aktivitäten zu veranstalten, die dem Gemeinwesen dienen.

3.2.    Unternehmer und Existenzgründer aus Rhein-Neckar-Region über die Berufsbilder, über die Berufsbildung/Ausbildung zu informieren, bei der Schaffung von Berufsausbildungsplätzen zu unterstützen, sowie Projekte und Maßnahmen zur Schaffung von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten durchzuführen oder sich an diesen zu beteiligen.

3.3.    Jugendliche auf die Arbeitswelt vorzubereiten und den Einstieg in die Arbeitswelt zu ermöglichen, in dem der Verein Azubis/Studenten unterstützt, diese mit Unternehmern in Verbindung bringt, Programme, Projekte, Bildungsarbeiten u. ä. durchführt.

3.4.    Gemeinsam mit den Unternehmern zusätzliche Potenziale für das Studium, Praktikumsstelle und für die betriebliche Ausbildungsplätze, insbesondere für Jugendliche zu ermöglichen, die auf die angesprochenen Bereiche schwer Zugang finden, in dem der Unternehmer zur Förderung der Bildung und Kultur ermutigt wird.

3.5.    Die finanzielle und ideelle Förderung der Völkerverständigung zwischen Einheimischen und Migranten. Dieser wird durch Durchführung öffentlicher, informativer Veranstaltungen z. Bsp. Vorträge, Seminare, kulturelle Feste, künstlerische Ausstellungen und Gründungen und Unterstützung von sozialen, erzieherischen, kulturellen und ähnlichen Einrichtungen verwirklicht.

3.6.    Bezüglich der herrschenden Intoleranz bzw. Vorurteile der Völker werden auf nationaler / internationaler Ebene Begegnungsmöglichkeiten organisiert.

3.7.    Den Jugendlichen und Mitbürgern in allen Altersgruppen im Rahmen der Jugendbildung bzw. Allgemeinbildung zu kulturellen und sozialen Themen Wissenserwerb zu ermöglichen. Der Verein will die Jugendlichen auf soziale Umstände aufklären und zur Vorbeugung aufmerksam machen. Organisationen wie Fortbildungsseminare, Einladungen von Spezialisten und kulturelle Veranstaltungen sollen helfen diese Ziele zu verwirklichen.

3.8.    Der Verein selbst kann Mitglied von gemeinnützigen Organisationen / Verbänden werden und mit anderen gemeinnützigen Vereinen zusammenarbeiten.

3.9.    Zur Verwirklichung seiner Ziele kann der Verein auch gemeinnützige Körperschaften gründen und unterstützen.

3.10. Der Verein möchte zum sozialen Umfeld sowie zum kulturellen und wirtschaftlich, demokratisch, politischen Leben seiner Mitglieder beitragen.

3.11. Der Verein kann für seine Mitglieder Aktivitäten veranstalten, die sich auf die Integration in der Gesellschaft, das Bekanntmachen ihrer eigenen Kultur, die persönliche und wirtschaftliche Entwicklung, den Sport oder auf die Bildung beziehen können.

3.12. Zur Verwirklichung dieser Zwecke möchte der Verein u. a. Räumlichkeiten mieten, Sekretariat aufbauen, Infostände bilden, Bildungsseminare und Erfahrungsaustausch-Programme organisieren, Publikationen veröffentlichen, Bemessungsmessen für Unternehmer und Jugendliche veranstalten und weiterhin auch Stipendien geben.

§4 Selbstlose Tätigkeit

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§5 Mittelverwendung

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§6 Verbot von Begünstigungen

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§7 Erwerb der Mitgliedschaft

Vereinsmitglieder können jede natürliche Personen oder juristische Personen werden.

Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen.

Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.

Die Ablehnung eines Aufnahmegesuches ist schriftlich mitzuteilen und bedarf keiner Begründung.

Es gibt drei Formen der Mitgliedschaft:

  1. Ordentliche Mitgliedschaft
  2. Fördermitgliedschaft
  3. Ehrenmitgliedschaft

Das Fördermitglied unterstützt mit seinen Beiträgen die Aktivitäten des Vereins, hat jedoch kein Stimmrecht. Ehrenmitglied kann werden, wer sich für den Verein in herausragender Weise eingesetzt hat und wem von der ordentlichen Mitgliederversammlung die Ehrenmitgliedschaft angetragen wird, hat jedoch kein Stimmrecht.

§8 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch:

    1. Durch freiwilligen Austritt, der durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Die schriftliche Austrittserklärung muss mit einer Frist von einem Monat jeweils zum Monatsende gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
    2. Durch den Tod des Mitglieds
    3. Durch den Ausschuss aus dem Verein. Ein Ausschuss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere:
      1. Verhaltensweise, welche dem Verein schadet,
      2. die Verletzung satzungsgemäßer Pflichten oder,
      3. Beitragsrückstände von mindestens 2 Monaten.

Der Ausschuss ist dem Mitglied durch einfachen Brief mitzuteilen. Über den Ausschuss entscheidet der Vorstand. Gegen den Ausschuss steht dem Mitglied die Berufung der Mitgliederversammlung zu, die schriftlich binnen eines Monats an den Vorstand zu richten ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet im Rahmen des Vereins endgültig. Das ausgeschlossene Mitglied hat bei der Abstimmung kein Stimmrecht.

  1. Auflösung der juristischen Person

§9 Mitgliedsbeiträge

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Beiträge und deren Fälligkeit bestimmt die Mitgliederversammlung.

§10 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

  1. Die Mitgliederversammlung
  2. Der Vorstand

§11 Ordentliche Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere:

  1. Die Wahl und Abwahl des Vorstandes
  2. Entlastung des Vorstandes
  3. Entgegennahme der Berichte des Vorstandes
  4. Festsetzung von Beiträgen und deren Fälligkeit
  5. Beschlussfassung über die Änderung der Satzung
  6. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins
  7. Entscheidung über Aufnahme und Ausschuss von Mitgliedern in Berufungsfällen
  8. Weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach dem Gesetz ergeben

Die Mitgliederversammlung setzt sich ausschließlich aus seinen ordentlichen Mitgliedern zusammen. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.

Die Mitgliederversammlung (Hauptversammlung) wird alle zwei Kalenderjahre schriftlich unter Angabe der Tagesordnung 15 Tage vorher vom Vorstand einberufen. Sie besteht aus ordentlichen Mitgliedern. Die Mitgliederversammlung wird von dem 1. Vorsitzenden, seinem Stellvertreter oder dem Schriftführer geleitet. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit der Mitglieder anwesend ist. Erscheinen zur ersten Versammlung weniger als die Hälfte der Mitglieder, so findet sie mit erneuter schriftlicher Einladung innerhalb einer vierwöchigen Frist nochmals statt. Diese zweite Mitgliederversammlung ist dann beschlussfähig, unabhängig von der Zahl der anwesenden Mitglieder, worauf aber in der Einladung zur ersten Versammlung hingewiesen werden muss.

Die Beschlüsse werden mit einer einfachen Mehrheit gefasst. Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Eine Satzungsänderung kann durch den schriftlichen Antrag von 1/3 der Mitglieder in die Tagesordnung aufgenommen werden.

Über den Ablauf der Versammlung ist Protokoll zu führen, welches vom Schriftführer und dem Versammlungsleiter zu unterschreiben ist.

§12 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Der Vorstand hat, falls erforderlich, das Recht, jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn mindestens 1/3 der Mitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe darauf besteht.

§13 Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus:

1)    dem 1. Vorsitzenden

2)    seinem Stellvertreter

3)    dem Schriftführer

4)    dem Buchhalter

5)    Beisitzer

Der Vorstand besteht aus dem ersten Vorsitzenden, seinem Stellvertreter, dem Schriftführer und dem Kassierer sowie weiteren nicht stimmberechtigten Beisitzer, deren Anzahl nach den Erfordernissen durch den Vorstand bestimmt wird.

Der Vorsitzende, sein Stellvertreter, der Schriftführer und der Buchhalter sind im Vorstand im Sinne des § 26 BGB.

Vertretungsberechtigt sind stets 2 Vorstandsmitglieder zusammen.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von vier Jahren mit offenen Wahlen gewählt. Die Wahl kann auf Verlangen eines Mitgliedes auch geheim abgehalten werden.

Der Vorstand kann im gesamten oder teilweise durch einen einfachen Mehrheitsbeschluss der Mitgliederversammlung abgewählt werden.

Alle ordentlichen Mitglieder können sich zur Wahl stellen.

Die Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig.

Nach Ende der Amtszeit des Vorstandes werden die Geschäfte des Vereins vom Vorstand bis zur Wahl eines neuen Vorstandes weitergeführt.

Der Buchhalter hat insbesondere die Einnahmen und Ausgaben zu überwachen und dafür Sorge zu tragen, dass für alle Einnahmen und Ausgaben des Vereins Belege vorhanden sind. Ferner hat er die Bücher des Vereins entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen zu führen.

Für einzelne Geschäfte kann ein Vorstandsmitglied seitens des Vorstandes bevollmächtigt werden.

Über die Beschlussfassung gelten die Vorschriften des § 6.

§14 Einkünfte des Vereins

Der Verein bezieht seine Einkünfte aus:

1)      Mitgliederbeiträgen

2)      Spenden von Personen oder Institutionen

3)      Veranstaltungen

§15 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, auf deren Tagesordnung die Beschlussfassung über die Vereinsauflösung den Mitgliedern angekündigt worden ist.

Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von ¾ der gesamten Mitgliedschaft. Wird diese Mehrheit nicht erreicht, so entscheiden in einer zweiten Sitzung ¾ der anwesenden Mitglieder über die Auflösung.

Bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Das Vermögen fällt an  dem gemeinnützigen  Zweck dienenden Verein nämlich an das TDB (Türkisch – Deutscher Bildungsverein), N2, 10, 68159 Mannheim.

§16 Inkrafttreten

Diese aus 16 Paragraphen bestehende Satzung tritt nach Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Diese Satzung wurde errichtet in 2007, wurde geändert am 03.05.2010 und hat jetzt seine gültige Fassung.

Mannheim, 03.05.2010               Bilal GÜNEY